Medizinprodukte
Was zählt zu Medizinprodukten?
Die Zahl der am europäischen Markt befindlichen Medizinprodukte wird zwischen 500.000 und einer Million bei ungefähr 8.000 verschiedenen Arten geschätzt.
Dazu zählen:
- Medizinische Bedarfsartikel wie Verbandartikel, Spritzen, EKG usw.
- Medizinische Hilfsmittel für Behinderte wie Rollstühle.
- Medizinische Geräte wie Röntgengeräte, Ultraschallgeräte usw.
- Aktive Implantate wie Herzschrittmacher usw.
- Nicht aktive Implantate wie Gelenksimplantate oder Knochenschrauben.
- Medizinische Software wie Medizinische Expertensysteme.
- Medizinische Labordiagnostika wie HIV-Tests oder Schwangerschaftstests.
- Medizinische Laborgeräte wie Laborautomaten usw.
Risikoklassen bei Medizinprodukten
Entsprechend ihres Gefährdungspotenzials werden Medizinprodukte in Risikoklassen eingeteilt. Produkte mit dem geringsten Risiko werden in die Klasse I eingestuft. Die Klassen steigen an von I (Brillen etc.) über Im (Fieberthermometer etc.), Is (steriler Verband etc.), IIa, IIb auf Klasse III (Hüftimplantat).
Rechtliche Grundlagen
Erstellt am: 01.03.2009 | Geändert am: 29.07.2010